Das Auto ist kaskoversichert, die Wohnung über die Hausrat – aber das, was alles finanziert, bleibt oft ungeschützt: dein Einkommen. Dieser Report zeigt dir in fünf Punkten, warum daran fast kein Weg vorbeiführt.
Viele glauben, im Ernstfall springt die gesetzliche Rente ein. Doch eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente gibt es für alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, seit der Rentenreform 2001 nicht mehr. Bleibt nur die Erwerbsminderungsrente – und die ist an harte Hürden geknüpft.
Keine Panikmache, sondern Zahlen. Diese fünf Punkte fasst kein seriöser Vergleich anders zusammen.
wird im Laufe seines Arbeitslebens mindestens einmal berufsunfähig (rund 25 %). Bei 30-Jährigen liegt die Wahrscheinlichkeit bei 24–26 %. Das Durchschnittsalter beim Eintritt: nur 44 Jahre.
Im besten Fall ersetzt die volle EM-Rente rund 1.000 € – meist deutlich weniger als die Hälfte des bisherigen Nettos. Lebensstandard, Miete oder Kredit lassen sich damit selten halten.
~1.500 € Lücke pro MonatStatistisch trifft es jeden Vierten. Trotzdem hat nur etwa jeder fünfte Erwachsene eine BU. Wer vom eigenen Einkommen lebt, geht ohne Absicherung eine große Wette ein.
25 % WahrscheinlichkeitHäufigste Ursache sind psychische Erkrankungen wie Depression oder Burnout, gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebs. Ein Schreibtischjob schützt nicht davor.
Psyche = Ursache Nr. 1Die EM-Rente zahlt nur, wenn du auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt kaum noch arbeiten kannst. Ob du deinen erlernten Beruf noch ausüben kannst, spielt keine Rolle. Eine private BU dagegen schützt genau deinen Beruf.
Verweisung auf jede TätigkeitMit jungem Eintrittsalter und guter Gesundheit sinkt der Beitrag deutlich – und die Gesundheitsprüfung fällt leichter, weil noch keine Vorerkrankungen den Schutz verteuern oder ausschließen.
Mehr dazu im Tipp-Teil ↓Die alte Vorstellung vom kaputten Rücken stimmt längst nicht mehr. An der Spitze steht heute die Psyche.
Drei Dinge, die im Beratungsgespräch fast immer den Unterschied machen.
Der Eintrittsalter-Effekt ist enorm: Wer mit 20 oder 30 abschließt, zahlt über die gesamte Laufzeit oft nur einen Bruchteil dessen, was mit 45 oder 50 fällig würde – und sichert sich den guten Gesundheitszustand von heute.
Beispielhafte Monatsbeiträge zur Veranschaulichung des Alterseffekts – keine konkreten Tarifangaben. Der tatsächliche Beitrag hängt von Beruf, Gesundheit, Versicherer und Leistungshöhe ab.
Als Faustregel sollte die vereinbarte BU-Rente 70–80 % des Nettoeinkommens abdecken – genug, um den Lebensstandard zu halten, ohne den Beitrag unnötig in die Höhe zu treiben.
Wichtig außerdem: Gesundheitsfragen vollständig und ehrlich beantworten. Falsche Angaben können später den Schutz kosten.
Schon für Schüler, Studierende und Azubis ist ein früher Abschluss möglich – oft besonders günstig.
Rund 80 % aller BU-Leistungsanträge werden bewilligt (GDV). Die meisten Ablehnungen liegen nicht an Willkür, sondern daran, dass der 50-%-Grad nicht erreicht wird oder Antragsteller im Verfahren nicht mehr reagieren. Ein guter Tarif und saubere Angaben sind die halbe Miete.
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